
Osteoporose ist eine Störung des Knochenstoffwechsels, bei der der Knochen dünner, poröser und damit anfälliger für Brüche wird. Viele glauben daher, Krafttraining sei gefährlich – doch das Gegenteil ist der Fall.
Warum Krafttraining bei Osteoporose wichtig ist
Ein ausreichend intensives Krafttraining stellt eine der wichtigsten und wirksamsten Behandlungsmethoden dar. Training mit schwereren Gewichten ist dabei sogar überlegen gegenüber moderaten Belastungen.
Was Studien zeigen
Eine Studie mit Frauen zwischen 60 und 70 Jahren mit Osteopenie oder Osteoporose untersuchte ein achtmonatiges, zweimal wöchentliches, überwachtes Training. Das Programm bestand aus:
- drei Kraftübungen
- einer Sprungübung
Die Ergebnisse nach acht Monaten:
- Signifikante Verbesserung der Knochendichte in Lendenwirbelsäule und Oberschenkelhals
- Die Kontrollgruppe (Ausdauertraining) verlor im gleichen Zeitraum etwas Knochendichte
- Verbesserung der Kraft, des Gleichgewichts und der Gangstabilität
- Kein einziger Knochenbruch oder schwere Verletzung im gesamten Zeitraum
Fazit
Intensives Krafttraining:
- verbessert die Knochendichte
- ist sicher, selbst bei fortgeschrittener Osteoporose
- wirkt besser als niedrigintensive Trainingsformen
- fördert zusätzlich Kraft, Balance und allgemeine Sicherheit
Krafttraining ist daher eine der effektivsten Maßnahmen, um Knochengewebe zu erhalten und aufzubauen.
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